#NetzCourage ist der erste und einzige Verein in der Schweiz, welcher sich aktiv gegen Digitale Gewalt stellt, diese aufarbeitet mit der #NetzAmbulanz Betroffene unterstützt.

Wir füllen eine immer grösser werdende Lücke im staatlich organisierten und finanzierten Opferhilfeangebot. Unsere Arbeit wird immer mehr und wichtiger. Werde jetzt Möglichmacher:in, damit die #NetzAmbulanz erhalten bleibt und auch in Zukunft Betroffene von Digitaler Gewalt nicht allein sind.  

1x Soforthilfe von Lena
Lena nimmt eine Ambulanzanfrage entgegen, fragt nochmals zurück, macht sich ein Bild und dann eine erste (aber solide) juristische Einschätzung. Lena ist Juristin und gerade dabei, das digitale Recht in der Schweiz zu prägen und zu formen. Für #NetzCourage entstehen dadurch Personalkosten von CHF 100.--.
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1x anonymer Troll enttarnen
Wir recherchieren so lange, bis - nach Quervergleichen auf diversen Social Media-Plattformen - der anonyme Aggressor enttarnt ist. Ein paar Stunden Arbeit, welche sich lohnen. Für #NetzCourage entstehen dadurch Personalkosten von CHF 200.--.
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1x Intensivbetreuung
Jolanda und Lena zoomen und telefonieren mit einer Betroffenen, welche uns ihr Herz ausschüttet. Es ist in ihrer Situation das Wichtigste überhaupt, dass man ernstgenommen wird und alles abladen kann. Psychohygiene nach dem Alptraum, in welchem sie die letzten Monate gefangen war. Wir sind die ersten, welche ihr wirklich zuhören und sie nicht in Frage stellen. Für #NetzCourage entstehen dadurch Personalkosten von CHF 250.-
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1x Schulunterricht
Jolanda unterrichtet einen Nachmittag in einer Oberstufenklasse und testet mit den Schüler:innen den von #NetzCourage entwickelten Shitstormsimulator. Für #NetzCourage entstehen dadurch Personalkosten von CHF 300.-
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1x Regenschirm im Shitstorm
Shitstorm! Es ist Freitagabend und wir sichern, dokumentieren, fügen zusammen, sortieren das Schlimmste aus und zwar stundenlang. Da kommen locker enorme Datenmengen für die Nachwelt zusammen. Für #NetzCourage entstehen dadurch Personalkosten von CHF 500.-
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1x Rückzug verhindern
Jolanda koordiniert die Unterstützungsleistungen für eine Nationalrätin, welche sich mitten im nationalen Shitstorm - gezündet von 20minuten mit einer mies recherchierten Story, welche keine ist - befindet. Unsere Unterstützer:innen werden aufgeboten und die Social Media-Accounts der bürgerlichen Politikerin für 2 Tage übernommen und gereinigt. 2x Bundeshaus retour. Für #NetzCourage entstehen dadurch Personalkosten von CHF 1'000.-
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1 Monat Infrastruktur
Unsere Infrastruktur kostet pro Monat CHF 1250.--. Büromiete, PC, Laptop, Server, Internet und Software. Leider notwendig.
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1x Strafanträge schreiben
Aus dem heftigen Shitstorm ergeben sich mehrere Drohungen, welche angezeigt werden müssen. Da Dumeng herausgefunden hat, wer sich hinter den Accounts versteckt, schreibt nun Lena mehrere Strafanträge. Juristische Folklore, welche sitzen muss! Für #NetzCourage entstehen dadurch Personalkosten von CHF 2'000.--
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1 Monat Sozialleistungen
Fr. 2'800.-- kosten die Sozialleistungen für das #NetzCourage-Team pro Monat.
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1 Monat Lohn für das ganze Team
CHF 14'000.-- kosten die Einheitslöhne des ganzen #NetzCourage-Teams. Pro Monat. Bei uns verdienen alle gleich viel.
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1 innovatives Tool oder Projekt
Wir programmieren ein Tool wie beispielsweise den #NetzPigCock, welches Betroffenen von Digitaler Gewalt eine enorme Hürde zu überwinden erlaubt. Wir sind dermassen kreative Köpfe und würden eigentlich gerne jeden Monat ein Projekt wie dieses lancieren. Da solche Tools, welche der Allgemeinheit einen enormen Mehrwert bieten, auch enorm viel kosten, können wir dies nur in finanziell sehr sicheren Zeiten wagen. Die Entwicklung des #NetzPigCock (www.netzpigcock.ch) beispielsweise hat CHF 20'000.-- gekostet
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Über uns

Wir klären auf und kämpfen laut und manchmal auch leise für einen menschenwürdigen gegenseitigen Umgang im digitalen Raum.

Durch  jahrelange Aufbauarbeit dieser gemeinnützigen NGO und Recherchen in den dunkelsten Ecken des Netzes können wir Angriffe einschätzen und greifbar machen. Durch eigene Gewalterfahrungen und einem gigantischem Erfahrungsrucksack wissen wir, was Betroffene brauchen. Mit #NetzCourage haben wir jene Organisation aufgebaut, welche uns damals gefehlt hat.

Unser Team versorgt pro Jahr hunderte Menschen mit spezifischer juristischer Expertise, psychosozialer Beratung und Recherche.

Wir unterstützen Betroffene von Digitaler Gewalt rund um die Uhr kostenlos, egal, welchen sozialen Status sie haben, welche Gesinnung sie leben oder welche Geschichten sie in ihrem Rucksack mittragen.

Hansi Voigt
Medienexperte, ehem. Chefredaktor 20minuten.ch, Gründer von watson.ch und bajour.ch, Präsident von #NetzCourage

«Bevor #NetzCourage damit angefangen hat, dem Internet quasi im Alleingang Manieren beizubringen, nahmen in der Schweiz Politik, Medien aber auch die Justiz die digitale Verrohung als gottgegeben hin. #NetzCourage hat in kurzer Zeit ein grösseres Bewusstsein über den kommunikativen Umgang in der vernetzten Gesellschaft geschaffen, als es sämtliche wissenschaftlichen Studien und bundesrätliche Empfehlungen vermutlich je tun werden.»

Was wir tun

Die Arbeit von #NetzCourage lässt sich grob in drei Bereiche gliedern: 

1 – Soforthilfe: Unsere #NetzAmbulanz bietet Betroffenen von Digitaler Gewalt kostenlos Unterstützung und erfahrene Beratung: vom Management des Social Media-Profils bis zur Vergleichs- oder Gerichtsverhandlung. 

2 – Aufklärungsarbeit: #NetzCourage nimmt regelmässig und öffentlich an Podiumsdiskussionen und Kongressen teil, um sich mit anderen Expert:innen auszutauschen und Interessierte zu informieren. 

3 – Präventionsarbeit: Mit Workshops an Schulen, Organisationen, Unternehmen sowie in Expert:innengesprächen mit Beratungsstellen sensibilisiert #NetzCourage und zeigt Mechanismen auf, die Hassrede im Netz ermöglichen und wie man nachhaltig dagegenhalten kann.

Sibylle Forrer – Reformierte Pfarrerin, Kilchberg, Beirätin #NetzCourage

«Ich unterstütze #NetzCourage, weil Diffamierungen im virtuellen Raum reale Verletzungen hinterlassen. #NetzCourage hilft Unrecht aufzudecken, Verantwortung zu übernehmen und Versöhnung zu ermöglichen.»

Unser Team

Der Name ist Programm – denn was das Team um #NetzCourage ausmacht, ist in erster Linie der Mut, ohne Hemmungen mit dem Finger auf Unrecht, Gesetzeslücken und politische Unzulänglichkeiten zu zeigen.

Lena ist Juristin und steht Betroffenen von Digitaler Gewalt bei & leistet mit der #NetzAmbulanz systemrelevante Pionierinnenarbeit. Ihre psychosoziale und vor allem ihre spezialisierte Rechtsberatung sind geprägt von ihrer inneren Ruhe. 

Audrey kommuniziert, versendet und artikuliert. Als Soziologin bringt sie Themen zusammen und überzeugt zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Idee. FunFact: vor nicht weniger als 4 Jahren war Audrey die 1. Praktikantin bei #NetzCourage und somit Teil vom Inventar.

Geleitet wird der Verein von Jolanda Spiess-Hegglin (Preisträgerin Somazzi-Preis 2021), welche seit der Vereinsgründung 2016 Digitale Gewalt in der Schweiz täglich thematisiert und aufarbeitet. Jolanda ist Dozentin im CAS Digital Ethics der HWZ Zürich.

Präsidiert wird #NetzCourage von Hansi Voigt (Gründer von watson.ch und bajour.ch, Medienpionier/-experte), welcher hier jetzt nicht nur Hahn im Korb ist, sondern auch den Schwarzen Gurt in taktischem & strategischem Karate trägt. 

Unser Beirat

Der Beirat von #NetzCourage setzt sich aus Fachpersonen jener Bereiche zusammen, mit welchen wirs täglich zu tun haben. Sie stützen den Verein und sind Teil der Bewegung, welche daraus entstanden ist. Unsere Beirät:innen stehen #NetzCourage dann bei, wenn ihre Expertise gefragt ist.

Die #NetzCourage Beirät:innen sind: 

  • Sibylle Forrer (Reformierte Pfarrerin, Kirchberg, Gewinnerin des 1. #PrixNetzCourage)
  • Claude Longchamp (Meinungsforscher, Historiker und Politikwissenschaftler)
  • Malte Polzin (CEO bei PCP/STEG, Ex-CEO von DeinDeal und Brack)
  • Martin Steiger (Anwalt für Recht im digitalen Raum)
  • Cornelia Diethelm (Gründerin Centre of Digital Responsibility CDR, Studiengangsleiterin HWZ)

Philipp Schläpfer
Kriminalprävention Stadtpolizei Zürich, Leiter der aktuellen
Zivilcourage-Kampagne «HEH!»

„Durch die Arbeit von #NetzCourage kann die staatliche Verwaltung entlastet werden. Wenn etwa Konflikte unmittelbar gelöst werden und ein Gespräch die Hetzenden zur Vernunft bringt, braucht es weder Anwälte, polizeiliche Ermittlungen noch Richter. #NetzCourage wirkt und ist für die Präventionsarbeit wichtig.“

Die Förderer:innen
von #NetzCourage

Um nicht Gefahr zu laufen, sich in der eigenen Bubble zu verirren sind wir als Verein im ständigen Austausch mit anderen, themenfremden und -verwandten Vereinen und Organisationen. Neben dieser inhaltlichen Hilfe werden wir ausserdem von zahlreichen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen unterstützt, die als Förderer den Erfolg und die Arbeit von #NetzCourage massgeblich mitgestalten.

Unsere Partner:innen
und Unterstützer:innen

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